Handpoking Tattoo

Mit der Hand gestochene Tattoos, also so genannte „handpoked tattoos“, werden noch nicht von vielen Künstlern angeboten. Mit vielen kurzen Stichen wird hierbei Farbe Punkt für Punkt unter die Haut eingebracht. Für gewöhnlich verwendet man für die Motive lediglich die Farbe Schwarz, allenfalls in Kombination mit Rot.

„Dotwork“ nennt man die Motive, die ausschließlich aus vielen Punkten entstehen.
Handgestochene Tattoos wirken anders als maschinell erstellte und sind besonders geeignet für kleine, filigrane Motive, nicht zuletzt auch auf den Fingern, Händen oder auch Ohren, z.B. als Helix-Tattoo.






 

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Michaela

Das Handpoking ist zeitaufwendiger, tut jedoch dafür meist weniger weh. Es fließt kaum bis gar kein Blut, da die Haut hierbei nicht so strapaziert wird und auch die Heilung verläuft in der Regel innerhalb weniger Tage problemlos, während das Motiv noch etwas nachdunkelt.

Werden die „Outlines“, also die Umrisse des Motivs gestochen, dauert dies etwas länger, als das eigentliche Ausfüllen. Wie bei jedem auch auf herkömmliche Weise gestochenen Tattoo ist das Schmerzempfinden selbstverständlich subjektiv und variiert nicht zuletzt auch in Bezug auf die verschiedenen Körperstellen. Für mich persönlich hat das traditionelle Handpoking durchaus auch etwas Meditatives und nicht selten ergeht es dem zu Tätowierenden nicht anders.

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